Flexstrom soll Bonus zahlen Drucken
Dienstag, den 10. Januar 2012 um 19:31 Uhr
Heidelberg - Die Schlichtungsstelle Energie hat ihre erste Schlichtungsempfehlung veröffentlicht. Laut Bund der Energieverbraucher (BdEV) handelt es sich bei dem betroffenen Versorger um Flexstrom. Die ausgesprochene Empfehlung bestätigt die konsequente Haltung von Verivox, dass versprochene Boni auch zu zahlen sind.

Die Schlichtungsstelle Energie entschied in ihrer ersten Empfehlung, dass der betroffene Versorger den Jahresbonus auszahlen muss – auch wenn der Verbraucher nach einem Jahr den Vertrag kündigt. Zudem hat der Versorger die Fallpauschale von 350 Euro zu zahlen.

Wie der BdEV berichtete, handelt es sich bei dem betroffenen Versorger um die Flexstrom AG aus Berlin. Diese wird in dem Schreiben zwar nicht ausdrücklich genannt, doch laut BdEV sei eindeutig die Flexstrom AG betroffen. Darauf weisen AGB-Formulierungen, die referenzierten Urteile und die Ziffer der streitigen Klausel hin.
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Deutsche Energie-Agentur warnt vor teurem Winter Drucken
Sonntag, den 11. Dezember 2011 um 19:49 Uhr
Energetische Gebäudesanierung schützt vor hohen Energiepreisen

Berlin (ots) - Der Heizölpreis steigt auch in diesem Herbst an und liegt mit rund 85 Cent pro Liter 30 Prozent über dem Vorjahresniveau. Damit stehen viele Haushalte nach Einschätzung der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) vor einer teuren Heizperiode. Auf eine vierköpfige Familie in einem alten, unsanierten Einfamilienhaus* kommen zum Beispiel allein in diesem Winter Mehrkosten von 800 Euro zu. Wer sich langfristig weitgehend unabhängig machen will von der Entwicklung der Energiepreise, sollte seinen Heizenergiebedarf durch eine energetische Sanierung senken.

Sanierung zum Effizienzhaus senkt Heizkosten um 70 Prozent und mehr

Eine umfassende Sanierung zu dem KfW-geförderten, guten Energiestandard "Effizienzhaus 85" würde die Heizkosten für das oben genannte Beispielhaus von etwa 3.500 Euro auf jährlich unter 1.000 Euro senken. Dem gegenüber stehen Sanierungskosten von 60.000 Euro, wobei der Staat Fördermittel von bis zu 10.000 Euro dazugibt. Mit mehr Investitionen lassen sich auch höhere Effizienzhaus-Standards und damit noch stärkere Einsparungen des Energiebedarfs erreichen.
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Energiepreise im Jahr 2011 deutlich gestiegen Drucken
Sonntag, den 04. Dezember 2011 um 12:49 Uhr
Heidelberg - Das unabhängige Verbraucherportal Verivox hat die Entwicklung der Strom- und Gaspreise im Jahr 2011 untersucht. Die Strompreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent angestiegen, die Gaspreise haben sich um 4 Prozent nach oben bewegt.

Strom
Der Verivox-Verbraucherpreisindex Strom weist für das Jahr 2011 einen durchschnittlichen Wert von 24,35 Cent pro Kilowattstunde aus. Für einen Musterhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 4.000 kWh entspricht dies jährlichen Stromkosten von 974 Euro. Im Jahr 2010 lag der durchschnittliche Kilowattstundenpreis bei 22,81 Cent (912 Euro bei 4.000 kWh). Damit sind die Strompreise im Jahresvergleich um rund 7 Prozent angestiegen. Für den Musterhaushalt entspricht dies einer jährlichen Mehrbelastung von 62 Euro.

Gas
Laut Verivox-Verbraucherpreisindex Gas kostete eine Kilowattstunde Gas im Jahr 2011 durchschnittlich 6,19 Cent. Ein Musterhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 20.000 kWh bezahlt so rund 1.238 Euro für Gas. Der durchschnittliche Gaspreis im Jahr 2010 lag bei 5,98 Cent pro kWh (1.195 Euro bei 20.000 kWh). Im Jahresvergleich ergibt sich daraus ein Anstieg von rund 4 Prozent, was für einen Musterhaushalt zusätzlichen Jahreskosten von 43 Euro entspricht.

Energie wird langfristig teurer
„Die Energiekosten zeigen einen stetigen Aufwärtstrend, der in den letzten Jahren nur durch die Finanzkrise im Jahr 2008 kurz unterbrochen wurde“, sagt Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox. „Die Gründe dafür sind vielgestaltig. Zum einen werden Rohstoffe weltweit teurer, zum anderen wird Energie stärker besteuert als kaum ein anderes Gut in Deutschland. Zusätzlich verteuert der Umbau der Stromerzeugung die Energiepreise“, so Reese weiter. Den steigenden Preisen können Verbraucher am besten mit einer Prüfung ihrer aktuellen Tarife begegnen. Die Experten von Verivox raten daher zum Preisvergleich bei Strom und Gas. Durch den Anbieterwechsel können – bei vergleichbaren Konditionen – mehrere Hundert Euro pro Jahr eingespart werden.
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62 Stromanbieter und 53 Gasanbieter kündigen Preiserhöhungen an Drucken
Samstag, den 19. November 2011 um 09:05 Uhr
Heidelberg. Zum Dezember und Januar haben 62 Stromanbieter Preiserhöhungen von durchschnittlich 3 Prozent angekündigt. Im Gasbereich haben 53 Versorger Preiserhöhungen von rund 8 Prozent bekannt gegeben.

Strom
Die Preiserhöhungen im Bereich Strom bedeuten für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 4.000 kWh eine jährliche Mehrbelastung von 32 Euro.
Die Preissteigerungen sind auf eine Erhöhung der Netzentgelte, die leicht gestiegene EEG-Umlage sowie auf höhere Einkaufspreise im Großhandel zurückzuführen. Wie stark und warum ein einzelner Stromanbieter die Preise erhöht, hängt jedoch von der individuellen Einkaufspolitik ab. Zusätzlich spielt es eine Rolle, ob der Anbieter eher auf eine Erhöhung des Kundenstammes oder den Ausbau der Gewinnmarge aus ist.

Gas
Die Gaspreissteigerungen von durchschnittlich 8 Prozent schlagen sich für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 20.000 kWh in jährlichen Mehrkosten von 112 Euro nieder.
Die Preiserhöhungen dürften zum größten Teil der Ölpreisbindung geschuldet sein, in deren Rahmen die Gaspreise an die Entwicklung der Heizölpreise gekoppelt werden. Diese Preisbindung hat im Laufe der letzten beiden Jahre zwar an Bedeutung verloren, doch ein großer Teil der Bezugsverträge von Gasanbietern enthalten nach wie vor entsprechende Preisanpassungsklauseln. Da die Ölpreise im Laufe des Jahres auf einem hohen Niveau geblieben sind, geben diese Gasversorger die erhöhten Bezugskosten entsprechend weiter.

Preise vergleichen und Erhöhungen umgehen
Die angekündigten Preiserhöhungen können durch den Wechsel zu einem günstigeren Anbieter in der Regel mehr als wett gemacht werden. Daher sollten alle Verbraucher, die von den aktuellen Preiserhöhungen betroffen sind, die verfügbaren Angebote prüfen und zu einem günstigeren Versorger wechseln.
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Große Preisunterschiede bei Grundversorgern Drucken
Montag, den 07. November 2011 um 19:27 Uhr
Heidelberg – Das unabhängige Verbraucherportal Verivox hat die Strompreise der Grundversorger in Deutschland verglichen. Die Preisunterschiede in der gesetzlichen Grundversorgung betragen bis zu 35 Prozent, was für einen Musterhaushalt einen jährlichen Unterschied von rund 317 Euro bedeutet.

Viele Verbraucher sind noch in der Grundversorgung
Die örtliche Grundversorgung ist der Tarif, in den Verbraucher eingestuft werden, wenn sie sich nicht aktiv um einen anderen Tarif beim örtlichen Grundversorger oder bei einem anderen Anbieter kümmern. Nach Angaben der Bundesnetzagentur waren im Jahr 2009 noch rund 45 Prozent der Verbraucher in der örtlichen Grundversorgung – obwohl in diesem Tarif die höchsten Preise bezahlt werden.

Grundversorgung ist deutlich teurer
Die Kosten der Grundversorgung für einen Musterhaushalt mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 4000 kWh liegen im Bundesschnitt derzeit bei 1.036 Euro. Die günstigsten Tarife der örtlichen Grundversorger, für die sich Verbraucher aktiv entscheiden müssen, liegen bei durchschnittlich 951 Euro. Die günstigsten verfügbaren Tarife von anderen Stromanbietern unterbieten diese Preise deutlich mit einem Durchschnitt von 806 Euro (ohne Vorauskasse).
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